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Leag sichert Stromreserve mit Gasturbinen bis 2028

Die Leag plant, bis 2028 eine Stromreserve mit Gasturbinen zu halten. Doch was bedeutet das für die Energiezukunft in Berlin und Brandenburg?

25. Juni 2026
1 Min. Lesezeit

Die Leag hat angekündigt, bis zum Jahr 2028 eine Stromreserve mit Gasturbinen aufrechtzuerhalten. Diese Maßnahme soll vor allem der Sicherstellung der Energieversorgung in Berlin und Brandenburg dienen. Angesichts der anhaltenden Unsicherheiten in der Energiepolitik und der Herausforderungen durch den Klimawandel stellt sich jedoch die Frage, ob diese Strategie wirklich zukunftsfähig ist.

Das Unternehmen begründet die Entscheidung mit der Notwendigkeit, die Netzstabilität zu gewährleisten und auf eventuelle Engpässe in der Stromversorgung reagieren zu können. Aber wie nachhaltig ist der Einsatz von Gasturbinen in einer Zeit, in der verstärkt auf erneuerbare Energien gesetzt werden sollte? Kritiker fragen sich, ob die Investitionen in fossile Energieträger nicht einen Rückschritt in der Energiewende darstellen. Zudem wird oft übersehen, was mit diesen Anlagen geschehen soll, nachdem die Reservezeit abgelaufen ist. Ist eine frühzeitige Abkehr von fossilen Brennstoffen nicht dringend erforderlich, um den Klimazielen gerecht zu werden? Die Debatte um die richtige Strategie wird in den kommenden Jahren sicherlich an Intensität gewinnen.